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Deutscher Ultracuplauf -Lahntallauf-
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Sonne, Regen, Regengüsse, Wind und Orkan Xynthia zwangen 25 Läüfer zum Abbruch. Meine Anreise nach Marburg morgens um 6 Uhr war entspannend . Gut gelaunt und mit guter Musik im Auto , die Straße war frei und das Wetter war garnicht so schlimm wie die Wetterexperten es ankündigt hatten. Das solte sich aber noch ändern.
Der Start war um 10 Uhr. Die Strecke wurde von den Veranstaltern etwas geändert, wegen des Hochwassers der Lahn. Also ein Rundkurs von 5 km statt 10 km . Also 10 mal musten wir rum, nicht gerade so mein Ding. Wer das Ziel nicht erreichte, konnte sich für den Halbmarathon oder Marathon werten lassen. Bis gegen 1 Uhr war die Welt noch in Ordnung, etwas Wind, mal Sonne und Regen , kein Problem. Aber dann brach Xynthia über uns her. Meine letzten vier Runden waren der Hammer. Auf dem Hinweg hatte man das Gefühl man stand auf der Stelle. Aber zurück wurde man fast getragen. Einfach Wahnsinn. Aus 28 Platz wurde dann aber noch der 27 Platz, wie ich heute morgen im Internet erfahren habe. Einer ist noch disqualifiziert worden.
Sieger wurde bei den Männern Frank Zimmermann aus Frankfurt in 3:20:42 . Bei den Frauen gewann Constance Türk aus Regensburg in 3:45:44. Da bin ich sehr stolz auf meine erreichte Zeit 4:27:35.5
Mein nächster Ultralauf ist am 3 Juli über 100 km in Thüringen. -Reinhard Ellmann-
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Römer
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Römer
Konnten die Römer Rad fahren? Zuzutrauen wäre es ihnen – wir haben allerdings einen Römer auf dem Rad auf der RÖMERROUTE nicht gesehen – dafür aber viele Radler, die den Spuren der Römer gefolgt sind. Wir, das sind Brigitte, Renate, Hubert und Werner. Am 03.08. sind wir in Schlangen bzw. Bad Lippspringe mit unseren Rädern gestartet – zunächst bis Paderborn – dann weiter mit der Bahn bis Xanten, dem Startpunkt der Römerroute. Unser Ziel war es, den Weg, den die römischen Legionen und Hilfstruppen zu Fuß vom Lager „Vetera“ am Niederrhein bei Xanten, dem Verlauf der Lippe folgend bis in den Teutoburger Wald genommen hatten, mit dem Fahrrad in vier Tagen zu erkunden. Angekommen in Xanten haben wir uns zunächst im Archäologischen Park u.a. die eindrucksvolle Stadtmauer mit Wehrtürmen, das große Nordtor, die Thermen, das Amphitheater und den teilweise rekonstruierten Hafentempel angesehen. Über Wesel und Hünxe führte unser Weg dann zum 1. Etappenziel „Schermbeck“. Schermbeck liegt im Naturpark „Hohe Mark“. Sehenswert ist dort u.a. die Burganlage mit Resten der Stadtmauer und die Wassermühlen. Als Ziel unserer nächsten Etappe hatten wir uns „Werne“ ausgesucht. Also galt es, rd. 90 km unter die Pedalen zu nehmen. Durch die Orte Holsterhausen, Hervest, Lippramsdorf, Haltern am See, Ahsen, Bork, Cappenberg kamen wir zum Ziel. Dass sich die römischen Legionen durch dieses Gebiet bewegt haben, davon zeugen u.a. unzählige Spuren in Form von Ausgrabungsstätten, Münzfunden, Befestigungsanlagen. Eine Sammlung von Münzen aus der Römerzeit, die in den Lippeauen von Werne gefunden wurden, belegen die Anwesenheit der römischen Legionen auch in Werne. Für den 3. Tag hatten wir uns vorgenommen, bis in die größte Stadt des Kreises Soest, „Lippstadt“, zu radeln. Auf diesem Weg haben wir die Orte Evenkamp, Herringen, Hamm, Lippborg, Lippetal, Herzfeld, Hovestadt, Eickelborn und Hellinghausen durchfahren. In Lippstadt haben wir, begünstigt vom tollen Wetter, bis spät in den Abend die besondere Atmosphäre der Innenstadt genossen. Die Schlussetappe führte uns schließlich über Bad Waldliesborn, Lipperbruch, Mantinghausen, Boke, Anreppen, Bentfeld, Sande, Schloss Neuhaus nach „Bad Lippspringe / Schlangen“ zurück. Knapp 300 km, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, durch historische Ortskerne, vom Niederrhein über das südliche Münsterland bis an den Teutoburger Wald, waren geschafft. Verwöhnt vom Superwetter hatten wir eine erlebnisreiche Radtour, stets geleitet vom Symbol des „Römerhelmes“. Nebeneffekt unserer Erkundungsfahrt war, dass wir unsere Beinmuskelatur für künftige Trainingseinheiten/Wettkämpfe gestärkt haben. Werner Schmidt
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Römerroute
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Elbe Radweg-andere Art der Marathonvorbereitung
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Die andere Art der Marathonvorbereitung
Der Marathon im Herbst steht an und wir (Brigitte und ich) haben uns einen anderen Einstieg zur Vorbereitung auf den Herbstmarathon ausgesucht – Fahrradfahren. Bereits im vergangenen Jahr haben wir per Muskelkraft den Weser-Rad-Weg und einen Teil des Elbe-Rad-Weges (bis Lauenburg) abgefahren. Aufgrund der überwiegend vorhandenen Windrichtung „Nord-West“ hatten wir uns entschieden, flussaufwärts zu fahren –mal rechtselbisch, mal linkselbisch-. Start war am 08.07. Mit viel Luft im Reifen und gepackten Satteltaschen sind wir zunächst mit der DB von Paderborn nach Lauenburg gefahren, um von dort unsere im letzten Jahr unterbrochene Fahrt fortzusetzen. Die wohltuende Ruhe in der Elbmarsch und den Elbtalauen haben wir genossen. Im UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ ist die Natur noch in einem weitestgehend ursprünglichen Zustand erhalten geblieben, weil hier, im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet die Pflanzen und Tiere jahrzehntelang ungestört blieben. Die Wachtürme der Grenzposten und Teile des Zaunes sind Zeugen der jüngeren Vergangenheit. In Hitzacker, der Inselstadt in der Elbtalaue, haben wir einen kurzen Stopp gemacht und uns die Fachwerkhäuser in den malerischen Gassen und die Hochwasserstandsanzeigen der letzten Jahre angesehen. Auf dem weiteren Weg Richtung Wittenberge haben wir zahlreiche Storchennester entdeckt. Herrlich anzusehen, wie die kleinen Störche von ihren Eltern versorgt wurden. Ein besonderes Erlebnis waren die Elbüberquerungen mit einer der vielen noch betriebenen Gierseilfähren. Nächste Station war Lenzen. Hier hat uns gereizt, die Burg aus der Nähe anzusehen. In der Altmark haben wir u.a. die historische Hansestadt Havelberg, die kleine Fischerstadt Arneburg kennengelernt. Sehr angetan waren wir von Tangermünde, der früheren Kaiserresidenz – historischer Stadtkern, Stadtmauer mit drei Toranlagen, historisches Rathaus, Burganlage. In der Landeshauptstadt Magdeburg haben wir den kurzen Aufenthalt genutzt, um uns den Dom und das Hundertwasser-Architekturprojekt anzusehen. Sehr beeíndruckend war das Wasserstraßenkreuz mit Kanalbrücke und Doppelsparschleuse (Mittellandkanal/Elbe) und die Fahrt durch den Elbauenpark auf dem Weg in die Landeshauptstadt. Im Biosphärenreservat „Mittelelbe“ war Dessau-Roßlau mit seinen Schloss-/Parkanlagen und Dessau-Wörlitz mit seinem Landschaftspark einschl. Schlossanlage interessant. Positiv war hier, dass es für Räder und Gepäck spezielle „Fahrradboxen“ gab. Ein Stopp in der Lutherstadt Wittenberg ist natürlich ein „Muß“. Das Lutherhaus, die Schloss-Kirche mit Thesentür, der Marktplatz u.a.m. waren unsere Anlaufstationen. Auch hier konnten wir Fahrradboxen nutzen. In der ehemaligen Residenzstadt Torgau haben wir uns Zeit genommen für die historische Altstadt, den Markt, das Rathaus, die Nikolaikirche, Schloss Hartenfels mit Bärenfreigehege, Denkmal der Alliierten (amerikanische und sowjetische Armee). Nach Weiterfahrt durch die Flusslandschaft „Dübener Heide“ erreichten wir Belgern. Hier befindet sich u.a. auf dem Marktplatz ein sechs Meter hoher, steinerner Roland. Nach einem kurzen Stopp in Riesa, der Stadt im Zeichen des Riesen (über dem Wappen der Stadt) und der Stadt des Sports, gelangten wir in das elbaufwärts gelegene Weinanbaugebiet Diesbar-Seußlitz. In einer kleinen Privatpension mit eigenem Weinbau, umgeben von Weinbergen, haben wir Quartier bezogen und Kostproben des Elbeweines genommen. Die letzte Etappe unserer Radtour führte uns auf der „Sächsischen Weinstraße“ zunächst bis nach Meißen. Meißen, eine Stadt mit mehr als 1000-jähriger Geschichte, liegt eingebettet in die zauberhafte Landschaft des Elbtales, umgeben von Weinbergen und Elbwiesen. Die Albrechtsburg, der Dom und die Altstadt haben hier unser Interesse geweckt. Zeit für einen Abstecher in die Staatliche Porzellan-Manufaktur hatten wir auch eingeplant. Ziel und Abschluss unserer Radtour war das etwa 25 km von Meißen entfernte Dresden. Die Landeshauptstadt erreichten wir am frühen Nachmittag des 17.07. Gerade rechtzeitig waren wir im Hotel; keine fünf Minuten nach unserer Ankunft setzten Blitz, Donner und starke Regenfälle ein. Die fast 650 km bei geringem Gefälle, bei täglichem Wolken-Regen-Sonne-Mix, bei teilweise sehr starkem Gegenwind, mit fahrradfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten (insges. 9), einzigartiger Kultur, Metropolen verschiedenster Art, vielfältige Sehenswürdigkeiten, haben unseren Rad-Tripp zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. In Dresden haben wir die Zeit genutzt, um uns die Alt- und Neustadt anzuschauen und natürlich die sächsische Gemütlichkeit und gutbürgerliche Küche zu genießen. Gestärkt mit vielen neuen Eindrücken und vor allen Dingen harter Beinmuskel sind wir am 19.07. dann nach Schlangen zurückgekehrt (aber mit dem Auto).
Werner Schmidt
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Elbe Radweg
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Ulmer Laufnacht mit R. Ellmann 12/13. Juni
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Ich habe meinen zweiten 100 km Laut erfolgreich beendet in einer Zeit von 11:39:39. Platz 80 gesamt, Altersklasse Platz 13. Ich war schon am Donnerstag angereist, um dem Autoverkehr am Freitag nicht so ausgesetzt zu sein. Ich hätte lieber doch am Freitag fahren sollen. Mit der Nachtruhe in meinem Auto da war nicht viel. Auf dem Gelände des Stadions war über Tage auch ein Volksfest. In dieser Nacht spielten die Jungen Zillertaler auf. Nicht gerade mein Musikgeschmack, das war mir auch egal, aber mit gutem Schlaf, das war nichts. Gegen 2.30 Uhr hatte sich das einheimische Puplikum beruhigt und die Zillertaler auch. Am nächsten Tag trudelte die Läuferschar dann langsam ein mit Autos, Wohnwagen, Wohnmobilen und mit der Bahn.
Da kamen sie nun Alle, diese Verückten, die sich die erste Ulmer Laufnacht antuen wollten. Untereinander wurden dann auch gleich Kontakte geknüpft und gefachsimpelt und diskutiert. Um 18 Uhr gabs dann die Startunterlagen und eine zünftige Pastaparty .
Die Zeit bis zum Start nutzte jeder für sich selbst mit Ruhe halten. Dann aber ging es los. Und ich muss sagen ,es war der beste Start, den ich je erlebt habe. Abens um 11 Uhr die Läuferschar mit ihren Lämpchen am Kopf , wie ein langer Glühwurm Treck. 3 große Gondelballone standen beleuchtet mit ihrer riesigen Werbung auf dem Fußballplatz des Stadions. Diese Ballone haben am Tage den Lauf begleitet, ich konnte sie oft am Himmel sehen .
Als wir aus dem Stadion liefen, entzündeten sich am Rand des Stadions Feuerfontänen immer auf der Höhe der Läuferschar. Einfach genial. Das war noch nicht genug . Es wurde dann noch ein gigantisches Feuerwerk entzündet, super. Wir konnten das Feuerwek noch hören als wir schon bei Kilometer 5 waren. Dann verschwanden die Läufer in der tiefen Ulmer Nacht. Also da hat sich der Veranstalter was wunderbares einfallen lassen.
Wärend des Laufes gab es noch viele sehr schöne Höhepunkte. Bei Km 20 liefen wir in einen alten Schlosshof ein, der war mit Fackeln prächtig geschmückt. Viele Menschen standen an solchen Stellen und Punkten des Laufes und feuerten Läufer und Läuferinnen an. Schön war es auch an der Donau entlang zu laufen. Man hatte einen herlichen Blick auf das Münster und die wunderschöne Altstadt von Ulm, mit seinen alten Fachwerkhäusern und der Stadtmauer direkt an der schönen Donau. Als ich da lief, ging an der Stadtmauer gerade die Sonne auf. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen. Ich war bei km 50.
Es gab auch einsame Stellen über freie Flächen, Kornfelder, durch Industriegebiete an nicht gut riechenden Bauernhöfen. Aber auf den letzten 30 km ist die Warnehmung nicht mehr so gut. Der Körper hat nur noch mit sich zu tun, wo bekomme ich Energie her. Ich merkte jeden Muskel, jedes Gelenk. Ich wusste garnicht, das ich davon soviele habe.
Eine kuriose Sache war da noch. Km 65 oben auf einen Hügel stand eine Kirche, da mussten wir hoch.
Oben angekommen, liefen wir direkt über den dort ansässigen Friedhof und vor dem Eingang der Kirche war die Verpflegungsstelle km 65.
Gut, das die reizvollsten Dinge bis km 50 waren, da haben die Veranstalter sich was dabei gedacht und man merkte, daß sie erfahrene Bielläufer sind. Ich bekam das Alles am Anfang eben besser mit.
Vieles erinnerte mich auch an Biel als ich 2005 mit Dr. Andreas Buchwald dort lief . Man merkte dem Lauf eben die Bielhandschrift an, fast eine Kopie. Sogar die Medallie ist genauso klein. Meine beiden größten Läufe, aber die kleinsten Medallien.
Als ich das Ziel in meiner Zeit von 11:39:39, also am 13.06.2009 gegen 10.39 Uhr erreichte, war ich total erledigt ko, knock- out, einfach platt.
Nur noch duschen und erholen. Der Schmerz geht, der Stolz bleibt.
Reinhard Ellmann
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Ulmer Laufnacht
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Jahreswechsel 2008/2009
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Laufend in das Neue Jahr – Sträflinge und Engel unterwegs
Erst knallen die Startschüsse, dann die Korken und schließlich die Böller – der 31. Dezember ist ein lauter Tag. Aber auch ein bewegender: Bei zahlreichen Laufveranstaltungen rund um den Globus haben die Hobby- und Eliteläufer (-innen) das alte Jahr „laufend“ verabschiedet. Schätzungsweise 100.000 Menschen haben bei mehr als 100 Silvesterläufen von Flensburg bis München Schweiß vergossen, um wenige Stunden später voller guter Vorsätze ins das Jahr 2009 zu starten.
So auch auf der Nordseeinsel Föhr, wo am letzten Tag des Jahres der Wyker Laufverein zu seinem traditionellem Silvesterlauf geladen hatte. Bei knackiger Kälte fanden sich rund einhundert Sportive fast aller Altersgruppen am Start ein.
Weniger um sportliche Leistungen als um gesunden Spaß ging es auf dem rund fünf Kilometer-Kurs kreuz und quer durch die Inselhauptstadt Wyk; am Strand entlang zurück bis zum Startbereich. Viele Einheimische und Gäste waren nicht nur mit passendem Laufschuh-Equipment bestens bestückt, sondern nutzten das Event zur silvesterlichen Verkleidung. Und so liefen die Sportler ihre Kilometer als leichtfüßige Engel, als Sträflinge in Längs- oder Querstreifen, als dicklich vermummte Schneemänner, als Kellner oder als „Berlin-Fans“. Seit einigen Jahren Gäste auf der Insel und Teilnehmer am Silvesterlauf sind Brigitte und ich. So auch in diesem Jahr und zwar als …..“Berlin-Fans“….. –siehe Foto der Föhr Nachrichten- Nach dem Lauf, bei dem übrigens Überholverbot besteht, gab es die Teilnehmerurkunde und anschließend wartete wärmender Punsch auf dem Sandwall (der Feiermeile). Bleibt noch zu erwähnen, dass sich in der Silvesternacht bei nahezu perfekten äußeren Bedingungen –Windstille und trocken- mehrere Tausend Menschen auf der Wyker Flaniermeile tummelten und ausgelassen den Jahreswechsel feierten. Bericht siehe auch bei Pressemitteilungen Werner Schmidt
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35. Berlin Marathon
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35. real-Berlin-Marathon 2008 – Laufen, Lachen, Leben
Das war ein Höhepunkt der diesjährigen Laufsaison: Haile Gebreselassi läuft einen Fabel-Weltrekord und Irina Mikitenko läuft neuen deutschen Rekort und ist damit viertschnellste Marathonläuferin der Welt in diesem Jahr.
Passiert ist dieses in Berlin beim 35. Berlin-Marathon und wir vom Laufverein Currimus waren dabei. Wir, das sind: Elke und Thomas Niehoff, Helga und Günter Brinkmann, Rita und Friedhelm Brinkmann, Renate und Hubert Daniel, Brigitte und Werner Schmidt.
Am 26.09.08 sind wir von Bad Lippspringe aus gestartet. In Berlin angekommen ging es zunächst zur Sport- und Gesundheitsmessse „BERLIN VITAL“, die erstmals im neuen Messestandort im Kabelwerk Siemens stattfand. Hier haben wir unsere Startunterlagen abgeholt und uns dann davon überzeugt, was mehr als 160 Aussteller aus den Bereichen Ausdauer, Medizin, Fitness, Reisen, Sportartikel und Accessoires zu bieten haben.
Im Anschluss an den Messebesuch wurden im Park-Hotel Blub (Stadtteil Neukölln) die Zimmer bezogen.
Am späten Nachmittag ging es mit der U-Bahn Richtung Alexanderplatz, um von dort aus im Bereich Hackescher Markt, Hackesche Höfe, Oranienburger Straße, das „Berliner Nachtleben“ zu genießen.
Am Samstagvormittag stand der traditionelle Frühstückslauf auf dem Programm. Wer daran teilnimmt, bekommt schon mal einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Marathonatmosphäre. Der Kurs führt vom Schloss Charlottenburg über 6 km zum Olympiastadion. Mit ausgelassener Stimmung, Vereins-, Stadt- oder Landesfahnen, farbenfrohe Sportbekleidung, aber auch Sport-Verkleidung, setzte sich der Läuferpulk um 09.30 Uhr „janz langsam“ in Bewegung. Bis zum Startschuss wurde die Stimmung von einer Samba-Band und einer Cheerleadergruppe angeheizt. Mit dem Startschuss stiegen zigtausend Luftballons in den strahlend blauen Himmel. Knapp 40 Minuten dauerte dieser Lauf. Nach dem Durchlaufen des Marathon-Tores und einer kurzen Runde auf der blauen Laufbahn im Olympiastadion lud der Titelsponsor „real“ zu einem Powerfrühstück ein.
Für den Nachmittag hatten wir eine 1 ½ stündige Spreefahrt eingeplant. Dadurch wollten wir unsere Muskulatur schonen und uns gleichzeitig vom Schiff aus einige schöne Ecken von Berlin ansehen. In der Tat, ab dem „Haus der Kulturen der Welt“ haben wir vom Wasser aus große Teile der neuen und alten Architektur Berlins entdecken können. Nikolaiviertel, ehem. Palast der Republik, Berliner Dom, Alte Nationalgalerie, Neues und Altes Museum, ARD-Hauptstadtstudio, Paul-Löbe-Haus, Berlin-Hauptbahnhof, Bundeskanzleramt, Fernsehturm, Innenministerium, Lessinghaus, Hansabrücke, Moltkebrücke, Bundespresseamt u.v.a.m. haben wir gesehen.
Ein Spaziergang vorbei am Reichstag, durch das Brandenburger Tor, entlang der Straße „Unter den Linden“ bis zu den Hackeschen Höfen wurde im Anschluss an die Spreefahrt unternommen. Nach dem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant nahe der jüdischen Synagoge ging es per U-Bahn zurück zum Hotel.
Bereits kurz vor 06.00 Uhr am Marathontag war die Nacht zu Ende. Frühstücken, Koffer in den Bus und los ging es um 07.15 Uhr in Richtung Marathon-Start-Ziel-Bereich am Platz der Republik.
Nach dem wir unsere Kleiderbeutel abgegeben hatten, begannen die letzten Startvorbereitungen: Toilette, kurzes Warmlaufen, lockern der Muskulatur, Toilette, Aufstellung nehmen im Startbereich, Toilette, Warten auf den Startschuss, Start. Etwa um 09.20 Uhr wurde unsere Startgruppe auf die Strecke gelassen. Der Berlin-Marathon ist für sein schnelles Pflaster bekannt und ist alljährlich Anziehungspunkt für viele Top-Athleten und vor allen Dingen Hobbyläufern. In diesem Jahr waren erneut über 40.000 Läufer/innen aus 107 Nationen am Start. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Weltbestleistungen und Weltrekorde aufgestellt. Weltklasse ist aber auch die stimmungsvolle Atmosphäre. Die Läufer/innen lassen sich von der Begeistungswelle der über eine Million Zuschauer anstecken und beflügelt durch die musikalische Unterstützung regelrecht ins Ziel „tragen“ – ca. 60 Bands veranstalten ihren „Musik-Marathon“ entlang der attraktiven City-Strecke. Nicht unerwähnt bleiben darf auch der Hinweis, dass die Verpflegung und die Medizinische Betreuung der Marathonis auf der Strecke vorbildlich waren.
Als wir „Unter den Linden“ den Kilometer 41 erreicht hatten und das Brandenburger Tor in Sichtweite kam, wurden die letzten Kräfte mobilisiert, um dann 400 m nach dem Durchlaufen des Brandenburger Tores vorbei an den Ehrentribünen erschöpft aber glücklich im Ziel zu sein.
Nach dem Lauf haben wir uns in einem Alt-Berliner-Wirtshaus getroffen, gegessen, getrunken, erste Lauferfahrungen ausgetauscht und sind dann gegen 17.00 Uhr wieder Richtung Heimat gestartet. Ein tolles sportliches Wochenende war um 23.00 Uhr beendet.
Fazit: Haile Gebreselassi läuft neuen Fabel-Weltrekord in 02:03:59 Std. und Irina Mikitenko läuft neuen deutschen Rekord in 02:19:19 Std. Und die Currimus-Läufer/innen erzielen folgende Zeiten: Friedhelm 04:43:12 Std., Günter 04:43:13 Std., Hubert 04:51:09 Std. Renate (1. Marathon) 04:51:09 Std., Thomas 04:31:56 Std. Brigitte 05:07:47 Std., Werner 04:26:15 Std.
Auch Reinhard und Regina Ellmann sind in Berlin gestartet (privat angereist) und haben folgende Zeiten erreicht: Regina 04:06:29 Std., Reinhard 03:23:23 Std.
Alle, die dabei waren, freuen sich schon auf die 36. Auflage des real-Berlin-Marathon 2009.
Werner Schmidt
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Müritzlauf 2008
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Rund um die Müritz -- 76 km Lauf !
Das Läuferehepaar Regina und Reinhard Ellmann nahm am Samstag, den 23. August am 8.Müritzlauf teil.
Regina Ellmann lief den Städtelauf von Röbel nach Waren. Der Lauf hatte eine Länge von 27 km. Sie erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:23.08 . Mit dieser Zeit belegte Sie den 2. Platz in Ihrer Altersklasse und 7.Platz insgesamt bei den Frauen. 133 Läufer liefen den Städtelauf.
Reinhard Ellmann lief den Ultramarathon 76 km rund um den Müritzsee, dem größten Binnensee Deutschlands.
Er absolvierte die Strecke in einer Zeit von 7:45.53. Das war der 36. Platz der Männer und 7. Platz in seiner Altersklasse. 106 Läufer starteten bei diesen Ultramarathon und 96 kamen ins Ziel. Diesen Lauf haben einige Sportler auch als Staffellauf absolviert.
In der Nacht und am Morgen hatte es heftig geregnet, so das man schon die größten Befürchtungen haben mußte.
Auch um 8 Uhr hatte der Regen noch nicht aufgehört. Nach ca. einer Stunde kam starker Wind auf und vertrieb die Wolken. Am Nachmittag schien sogar die Sonne.
Der Lauf führte bis km 20 durch den Müritznationalpark. Die anderen 56 km gingen durch zahlreiche kleine und etwas größere Orte.
Dadurch, das das Wetter besser wurde, hatte man beim Lauf einen wunderschönen Ausblick auf die Müritzlandschaft.
Die ganze Verannstalltung war eine gelungene Sache, sehr gut organisiert und durchgeführt.
Das Ehepaar kehrte glücklich und zufrieden ins Lipperland zurück.
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Luxemburg Nachtmarathon
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Zu Dritt (Brigitte Schmidt, Friedhelm Brinkmann und Werner Schmidt) haben wir uns am ersten Maiwochenende auf den Weg nach Luxemburg gemacht, um dort den Nachtmarathon zu laufen. Bei der Ankunft am Freitagvormittag lagen unsere Startunterlagen bereits komplett zur Abholung an der Hotel-Rezeption bereit. In der Coque, einem modernen Sport- und Kulturzentrum fand die Marathonmesse statt, die wir am Freitagnachmittag besuchten. Bevor wir einen Abstecher in die Innenstadt machten, haben wir uns auf der Pasta-Party mit vielen anderen Marathonis bzw. Halb-Marahtonis gestärkt. Die Pasta-Party fand übrigens in einem extra für diesen Zweck errichteten Zirkuszelt statt. Überall in der Innenstadt wurde auf Fahnenbannern auf die Philosophie der Stadt „d`Stadt bewegt sech“ hingewiesen. Das der Nachtmarathon ein sportliches und beliebtes multikulturelles Fest ist, machten 500 Musiker aus 7 europäischen Ländern auf einem Samba-Festival deutlich. Mehr als 30 Samba-Bands verwandelten die Stadt für zwei Abende in ein Meer aus trommelnden heißen Samba-Rhytmen. Am Samstag spielten die Bands verteilt über die gesamte Halb- / Marathonstrecke und halfen den Läuferinnen und Läufern auf ihren schweren 21.097 bzw. 42.195 m bis zum Ziel. Am Wettkampftag stand für uns vormittags City-Sight-Seeing auf dem Programm. Der Nachmittag wurde zum Ausruhen und zur Vorbereitung auf den Wettkampf genutzt. Marathonläufe werden im Normalfall in den Morgenstunden gestartet, um u.a. den schweißtreibenden Temperaturen aus dem Weg zu gehen. In Luxemburg hingegen läuft man in die Nacht hinein, ein äußerst exklusives „Vergnügen“, ein völlig anderes Ambiente. Als wir uns mit rund 8000 anderen Startern um kurz vor 18.00 Uhr im Startbereich am Sportzentrum Coque aufgestellt hatten, war es immer noch 23 Grad warm. Dieses veranlasste den Veranstalter darauf hinzuweisen, dass in Anbetracht der sehr warmen Witterung und der Schwere der Strecke nur die Läufer (-innen) starten sollten, die sich auch wirklich topfit fühlten. Eine außergewöhnliche, sehr anspruchsvolle Laufstrecke führte vom Sportzentrum vorbei am modernen Banken- und Finanzzentrum, an den Europäischen Institutionen hinein in den prachtvollen historischen Stadtkern, durch den Stadtpark, durch tolle Wohngebiete in den Außenbezirken. Nach dem Start verliefen die ersten 3 km stetig bergan und bis km 25 wechselten sich ansteigende und abfallende Teilabschnitte ab. Bei km 17,8 wurde der Marathon und der Halb-Marathon getrennt; Marathonis konnten sich hier noch für den Halb-Marathon entscheiden. Friedhelm hatte sich eh für den Halb-Marathon entschieden – Brigitte und ich wollten den Marathon bei Nacht erleben. Also machten wir uns auf die restlichen 25 km. Durch den Stadtpark, über prächtige Alleen, vorbei an gepflegten Wohnbereichen verlief die Strecke Richtung Außenbezirke. In diesem Teilabschnitt herrschte wenig Zuschauerinteresse. Ganz allmählich kam die Dunkelheit und die vielen Laternen waren unsere stummen Begleiter. Hin und wieder überholten uns Polizisten auf Fahrrädern und ermunterten uns zum Durchhalten. Je näher wir dann wieder der Innenstadt kamen, desto stärker wurde das Zuschauerinteresse. Im gesamten Citybereich war es schwarz voller Menschen – Stimmung pur, gemischt mit Samba-Rhytmen. Die Verpflegung entlang der Strecke war fantastisch. Ab km 5 ca. alle 2,5 km waren Versorgungspunkte aufgebaut mit Trinkwasser, Früchte, Aquarius und zusätzlich Coca-Cola. Es wurden ca. 10000 Bananen und 12000 Äpfel und Orangen gereicht. Insgesamt 240000 Trinkbecher mit Getränken standen bereit. Bei km 26,4 war der tiefste Punkt des gesamten Streckenverlaufs erreicht. Gott sei Dank war die Temperatur auf etwa 15 Grad gesunken. Zu diesem Zeitpunkt hatte Friedhelm schon das Ziel erreicht. Für uns begannen die letzten 16 km, die uns alles abverlangten. Ab km 29,5 ging es bis zum Ziel nur noch bergan. Als wir das Ziel in der Arena der Coque schon vor uns sahen, mussten wir noch eine 2 km lange Schleife laufen, um dann endlich auf die Zielgerade einbiegen zu können. Entlang der letzten 300 m bis zum Eingangstor der Coque waren beidseitig der Laufstrecke Hindenburgkerzen aufgestellt. Beim Zieleinlauf in der Arena bekam man eine Gänsehaut – Stimmung auf den Tribünen, Lichteffekte und Samba-Musik – ein überragendes Ereignis für jeden Finisher.
Nach dem Zieldurchlauf war für jeden Finisher ein reichhaltiges Sportlerbuffett aufgebaut. Wer wollte, konnte sich im speziellen Nahzielbereich massieren lassen und anschließend im Schwimmbad der Coque duschen und umziehen.
Sehr positiv die kurzen Wege nach dem Zieldurchlauf: Kleiderbeutelrückgabe, Verpflegung, Massage, Dusche, Umkleidemöglichkeit alles im Umkreis von 200 m.
Das es bereits 23.30 Uhr war und wir für unseren Marathon eine Zeit von 5:30:44 Std. benötigten (übrigens für Brigitte der 3. Platz bei den F 60) war angesichts der Erlebnisse an und auf der Strecke zweitrangig.
Auch Friedhelm war mit seiner Halb-Marathonzeit von 2:07:18 Std. sehr zufrieden.
Fazit für uns Drei: Organisation, Flair, Sehenswürdigkeiten, Streckenverlauf, alles sollte man einmal erlebt haben. Wir haben auf jeden Fall den Weg in die Kulturhauptstadt Europas nicht bereut.
Werner Schmidt
Bilder in der Bildergalerie
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Hamburg City Man Triathlon 5. - 6. Juli 2008
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Im Herbst 2007 sprach mich eine Bekannte aus Hamburg an, ob wir nicht am Hamburger City Man Triathlon teilnehmen wollten. Ich habe bis dahin noch nie einen Triathlon unternommen, doch spontan habe ich zugesagt und im Dezember 2007 haben wir uns (Inken aus Hamburg, Klaus aus Paderborn und ich aus Oesterholz) für den Sprinttriathlon (500m Schwimmen, 20km Fahrradfahren und 5 km Laufen) angemeldet. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerlimit mit knapp 8000 Anmeldungen erreicht. Da ich den Hermannslauf und den Duisburgmarathon in 2008 laufen wollte, bestand mein Training bis Mai aber eigentlich nur aus Laufen. Aber ein Triathlon hat ja leider noch 2 andere Disziplinen, die ich überhaupt nicht trainiert hatte, und dies sollte sich an einem Spaßtriathlon in Schlangen auf der Kurzstrecke bemerkbar machen. Schon nach dem Schwimmen kamen die ersten körperlichen Schwächen und nach dem Fahrradfahren musste ich mich mit Wadenkrämpfen auf der Laufstrecke abrackern. Daraufhin wurde das Training ein wenig mehr auf das Schwimmen und dem Fahrradfahren konzentriert.
Und plötzlich war das Triathlonwochenende da. Am Freitag nach der Arbeit wurde schnell dass Rennrad und die Sportklamotten ins Auto gestopft, meine Frau Steffi auf den Beifahrersitz platziert und schon ging es los in Richtung Hamburg. Nach ein paar Staus auf der A2 sind wir dann endlich nach 4 Stunden bei Inken angekommen – Klaus war schon eine Stunde eher eingetroffen. Nachdem mein Rennrad wieder zusammengebaut war, wir eine kleine Pastaparty absolviert hatten, ging es daran die Tasche für unseren morgigen großen Wettkampftag zu packen. Da wir alle drei noch nie einen großen Triathlon bestritten hatten, wusste keiner so genau, was man überhaupt einpacken sollte. Nach gefühlten 2 Stunden und sichtlich genervt hatten wir es endlich geschafft unsere Taschen mit unseren Utensilien gefüllt zu haben.
Am Samstag, nach einem kleinen Frühstück, fuhren wir drei zukünftigen Triathleten mit dem Fahrrad zum Jungfernstieg, wo die Akkreditierung stattfand. Steffi ist mit der U-Bahn zur Binnenalster gefahren. Nachdem wir durch die Kontrolle (hier wurden der Fahrradhelm und die Bremsen überprüft) passiert hatten, haben wir unsere Startbox eingerichtet – Laufschuhe griffbereit neben das Fahrrad gestellt und ein auffälliges Handtuch über den Fahrradlenker gehängt, damit man sein Rad schnell unter den knapp 4500 Rädern wiederfinden kann. Nachdem dies erledigt war, haben wir uns erst einmal den Schwimmbereich der Binnenalster angesehen, unsere „Konkurrenz“ in den ersten Startgruppen ausfindig gemacht, anschließend unsere Taktik besprochen, und ob in Neoprenanzug geschwommen wird. Unser Plan hieß anschließend „Ohne Kampfanzug einfach nur im Ziel ankommen“.
Am späten Vormittag kam dann unser großer Auftritt. Leider wurden wir 3 in unterschiedlichen Startgruppen eingeteilt. Erst durfte Inken ran, dann Klaus und ca. 40 Minuten später stand ich auf dem Schwimmsteg. Wir konnten uns 5 Minuten einschwimmen. Dann fiel der Startschuss und 50 Sportler schwammen mit mir los. Am Anfang hatte man so manch ein Bein oder Arm eines anderen Schwimmers im Gesicht, aber nach den ersten Metern hat sich dies bei mir zum Glück gelegt. Nach 500m, in der Zeit von 9:49 Minuten, habe ich am Rathausplatz angeschlagen. Dann ging es über blauen Teppich, das halbe Binnenalsterwasser im Magen, ca. 500m zur Wechselzone zu meinem Fahrrad. Hier sah man, wer schon öfters einen Triathlon absolviert hatte. Es ist nämlich gar nicht so einfach schnell in trockene Sportkleidung zu schlüpfen. Nachdem endlich der Fahrradhelm saß ging mit meinen Rennrad zum Hauptbahnhof, zu den Landungsbrücken, rauf über die Reeperbahn, weiter auf der Elbchaussee, nach 10 km eine 180 Grad Wendung und dann wieder zurück. Anfangs ging ich von einer schönen flachen Strecke aus, aber hier sollte ich getäuscht werden. Ständig hatten wir Sportler mit mehr oder weniger steilen „Steigungen“ zu tun. Nach 40:36 Minuten fahrradfahren habe ich die Binnenalster wieder erreicht. Das Fahrrad auf meinen zugewiesenen Stellplatz geschoben, Helm ab, Laufschuhe an und los zur Laufstrecke. Diese führte sehr schön 5 km an der Außenalster entlang, die ich in 21:05 Minuten lief. Im Ziel auf dem Rathausplatz, welches ich dann in einer Gesamtzeit von 1:21:01 und dem Gesamtplatz 198 (Platz 41 in meiner Altersklasse) erreichte, wurde ich auch gleich von meiner überreichten „Tapferkeitsmedaille“, Steffi, Klaus und Inken empfangen. Anschließend tranken wir ein paar alkoholfreie Weizen und schossen gegenseitig „Siegerfotos“.
Die richtige Feier haben wir 4 dann im Anschluss auf dem Schlagermove auf der Reeperbahn bis spät in die Nacht gefeiert. Es war ein super tolles Erlebnis einen Triathlon zu bestreiten. Top war sicherlich auch die Organisation und die wunderschöne Schwimm-, Lauf- und Fahrradstrecke. Im nächsten Jahr werde ich mich sicherlich an der Olympische Distanz in Hamburg messen.
Frank Fritschi--siehe auch Bildergalerie
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Bericht vom Nordseelauf
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Anbei ein Laufbericht vom Nordseelauf [1.430 KB]
. (Mit freundlicher Genehmigung der SKN Druck und Verlag, Herr Holger Bloem) Auf dem linken Bild erkennen wir Günter Brinkmann, weiter zur Bildmitte mit Deutschlandtrikot und Mütze Thomas Niehoff. Leicht rechts oben dahinter mit blauer Schirmmütze seine Frau Elke.
Die 3 nahmen an der Nordseelaufserie 2007 teil.
In diesem Jahr nehmen Frank Fritschi, Günter Brinkmann sowie Thomas und Elke Niehoff als Aktive an der Nordseelaufserie teil.
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